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Der auf Initiative des Leipziger Lehrervereins 1982 gegründete "Botanische Zentralschulgarten" belieferte die Leipziger Schulen mit Pflanzen für den botanischen Unterricht und als Vorlage für Zeichnen und Modellieren. Die Leipziger Lehrerzeitung veröffentlichte regelmäßig Pflanzenangebote und Hinweise für Klassenbesuche und Lehrer.
Verbot des Leipziger Lehrervereins und der Leipziger Lehrerzeitung. Die Verbindung zwischen Schulen und "Botanischem Zentralschulgarten" wurde unterbrochen und die finanziellen Mittel stark gekürzt.
Neuaufbau und Umgestaltung als "Botanischer Lehrgarten" für Schulen und Bevölkerung. Die ersten Gewächshäuser entstanden. Erweiterung des Gartens auf Geländeteile des ehemaligen Freibades. Die Öffentlichkeit nahm regen Anteil an der Entwicklung der Einrichtung und Schulklassen nutzten sie wieder verstärkt für den Unterricht im Grünen.
In diesem Zeitraum Nutzung als Lehrerweiterbildungsstätte für den Schulgarten- und Biologieunterricht. Phase aktiver Bautätigkeit in den Gewächshäusern, sanitären Anlagen und ein Unterrichtsgebäude entstand. Ab 1959 nannte sich die Einrichtung "Agrobiologisches Kabinett / Sektion Botanischer Lehrgarten". Im Kurssystem wurden Lehrer langfristig bis zur Abschlußprüfung vorbereitet.
Auflösung des Agrobiologischen Kabinetts und Zweckentfremdung des Gartens.
Profilierung zu einer Schülerfreizeiteinrichtung für Naturwissenschaftliche Betätigung. In zahlreichen Arbeitsgemeinschaften, Zirkeln und Kursen betätigten sich die Kinder ihren Neigungen und Interessen entsprechend in den Einrichtungen des Gartens. Als Träger fungierte das Pionierhaus "Georg Schwarz", Abteilung Naturwissenschaften.
Vereinigung von bis dahin selbständigen Einrichtungen der Umweltbildung, wie Botanikschule im Botanischen Garten der Universität Leipzig, der Zooschule im Zoologischen Garten, der Freiluftschule in Stötteritz und dem Botanischen Lehrgarten zum "Schulbiologie-Zentrum" der Stadt Leipzig. Homepage |